Lernfabrik 4.0

SPS-Raum der neuesten Generation an der Gewerblichen Schule angeschafft

SPS-Raum der neuesten Generation an der Gewerblichen Schule angeschafft

Die Neuanschaffungen von Geräten aus der Steuerungstechnik zusammen mit der Neuinstallation der Pneumatikversorgung eröffnen den Schülerinnen und Schülern der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim neue Horizonte in ihrer Aus- und Weiterbildung.

Diese Anpassungen an die Bedingungen der außerschulischen Betriebswelt gehen einher mit der Rüstung für zukünftige Aufgaben im Zusammenhang mit dem im Werden befindlichen Projekt von „Industrie 4.0“. Eine Steigerung der Unterrichts-qualität sowie die Passung auf aktuelle Industrieansprüche werden die Folge sein.

Diesem Grundgedanken folgte nun das neue SPS-Labor. Damit die SchülerInnen der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim weiterhin eine fundierte Ausbildung und Lehre erfahren, investierte die Schule ca. 60 000 Euro.

Die neue Lernumgebung sei ausnehmend geeignet für Technikerarbeiten nach aktuellsten Themenstellungen, verbesserte Vernetzungsmöglichkeiten in der Kommunikation mit dem PC sowie aktuelle Technologien: OPC UA Server, Industrial Ethernet und Ventilinseln seien nur ein Auszug an neuen Möglichkeiten, so der Teamleiter des SPS-Labors Andreas Amann, der sich begeistert zeigte. Zudem finde das Labor in den Berufsschulunterricht der Mechatroniker sowie den Elektronikern für Betriebstechnik Einzug. Darüber hinaus ist auch im Beruflichen Gymnasium für Mechatronik die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) verankert. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können nun konkret im Labor ihre SPS-Kenntnisse vertiefen und werden so für das Abitur optimal vorbereitet.

Der nächste Schritt in Richtung digitaler Zukunft wurde mit Weitsicht und Tatkraft begangen.

Bewilligungsbescheid über Fördermittel für die „Lernfabrik 4.0 Main – Tauber“ übergeben

Bewilligungsbescheid über Fördermittel für die „Lernfabrik 4.0 Main – Tauber“ übergeben

Ministerialdirektor Michael Kleinert übergibt Förderzusage über 300.000 Euro.

Die Lernfabrik 4.0 Main – Tauber ist eine von 21 Lernfabriken, die am 23. Januar 2019 einen Bewilligungsbescheid vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau erhalten haben. Dezernet Jochen Müssig, Amtsleiter Dr. Heiko Schnell und StR Andreas Amann von der GSMGH nahmen an der Vergabe im Marmorsaal des Neuen Schlosses teil.

Lernfabrik 4.0 Main – Tauber

Förderaufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden – Württemberg über die Förderung von Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen im Rahmen der Landesstrategie digital@bw

Die Gewerbliche Bad Mergentheim folgt als federführende Schule der „Lernfabrik 4.0 Main – Tauber“ dem Förderaufruf des Landes Baden – Württemberg.

Weiterhin sind betreiligt:

  • Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim (GSTBB)
  • Berufliches Schulzentrum Wertheim (BSZ-W)
  • Kaufmännische Schule Bad Mergentheim (KSMGH)

Kooperationsvertrag mit der DHBW Mosbach, Campus Bad Mergentheim unterzeichnet.

Kooperationsvertrag mit der DHBW Mosbach, Campus Bad Mergentheim unterzeichnet

Peter Wöhrle (Schulleiter Gewerbliche Schule Bad Mergentheim), Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann (Rektorin DHBW Mosbach) und Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim (nicht im Bild) freuen sich auf die Zusammenarbeit insbesondere im Bereich Digitalisierung, Industrie 4.0 und Lernfabrik 4.0.

Vor kurzem unterzeichneten die Duale Hochschule Mosbach mit dem Campus Bad Mergentheim und die Gewerbliche Schule einen Kooperationsvertrag. Ziel ist die Zusammenarbeit beim Aufbau einer Lernfabrik an der Berufsschule. Einzelne Module der Lernfabrik sollen dabei im Rahmen von Studien- oder Abschlussarbeiten, in Vorlesungen oder Forschungsprojekten an der DHBW entwickelt und realisiert werden. Auch nach dem erfolgreichen Aufbau ist eine Nutzung der Lernfabrik durch die DHBW in Vorlesungen oder für studentische Projekte möglich und erwünscht. Gleichzeitig sollen auch Schüler der Gewerblichen Schule (GS) in gemeinsame Projekte an der DHBW eingebunden werden. Dabei wird die Hochschule für den theoretisch-wissenschaftlichen Bereich, die Schule für die gewerbliche-technische Umsetzung verantwortlich zeichnen. Insbesondere soll auch die Kooperation mit den Unternehmen gefördert werden, die Ausbildungsbetriebe der GS wie auch Duale Partner der DHBW sind.