Berichte

Haupt- und Werkrealschule trifft Berufsschule Kooperative Berufsorientierung (KooBO)

Haupt- und Werkrealschule trifft Berufsschule Kooperative Berufsorientierung (KooBO)

Im letzten Schuljahr noch als Pilotprojekt gestartet, zählten die KooBo-Praxistage in diesem Schuljahr schon zum festen Bestandteil der Berufsorientierung in Klasse 8. An vier Tagen erhielten die Schülerinnen und Schüler der Werkrealschulen Schrozberg und Creglingen einen Einblick in die Fachräume der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim und damit verbunden auch an die Anforderungen in der Berufspraxis.

In den Bereichen Kfz, Sanitär, Metall, Elektrotechnik, Ernährung und Körperpflege (Friseur) wurden ihnen Ausbildungsinhalte, arbeitstypische Tätigkeiten und Arbeitsabläufe näher gebracht. Das praktische Arbeiten stand hierbei an allen vier Tagen im Vordergrund. Am fünften Tag der Woche reflektierten und präsentierten die Schülerinnen und Schüler dann an ihrer eigentlichen Schule ihre gemachten Erfahrungen in Form von Powerpoint-Präsentationen und Plakaten.
Die Praxistage sollen den Schülerinnen und Schülern einen möglichst reibungslosen Übergang in die duale Ausbildung ermöglichen, gleichzeitig erweitern und stärken sie aber auch das berufliche Profil der Haupt- und Werkrealschulen. Dabei ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler möglichst früh und realitätsnah die berufliche Welt außerhalb der Schule kennenlernen. Alle KooBO-Projekte haben die berufliche Orientierung und die Förderung der individuellen Kompetenzen zum Ziel und setzen dabei auf eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Gefördert wird das Projekt durch den ESF (Europäischer Sozialfonds) sowie der Bundesagentur für Arbeit.

Gleich dreimal wurde die Traumnote 1,1 erreicht

Gleich dreimal wurde die Traumnote 1,1 erreicht
Mohamad Mdalaleh wurde für seine Fortschritte in der deutschen Sprache mit dem Scheffelförderpreis geehrt

In einer kleinen Feierstunde wurden an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim 76 Prüflinge ins Berufsleben entlassen und erzielten mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,4 ein gutes Ergebnis. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 10 Belobigungen und 19 Preise für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Prüfungsbeste wurde die beiden Friseurinnen Angelina Damer und Jessica Moll, sowie der Elektroniker für Geräte und Systeme Tobias Ehler.

Schulleiter Peter Wöhrle freute sich für die jungen Menschen, die nach drei Jahren Ausbildung in die Arbeitswelt entlassen wurden, aber stellte auch die Frage in den Raum, ob nun das Lernen aufhöre. „Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“ Mit diesen Worten von Mark Twain ermunterte Wöhrle alle an ihrem beruflichen und privaten Werdegang zu arbeiten, obwohl man immer wieder gute Gründe fände Dinge nicht zu tun oder aufzuschieben.
Die dreijährige Ausbildung prägte jeden Einzelnen, so Wöhrle weter. Man habe hart gearbeitet, um immer weiter voranzukommen. Mal sei diese Zeit mehr oder weniger schön gewesen. Aber mit Ausdauer und Kraft habe man schließlich sein Ziel erreicht. Ausbilder und Lehrer fungierten in dieser Zeit sowohl als Unterstützter als auch als Antreiber. In diesem Zusammenhang dankte der Schulleiter all jenen, die die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren immer wieder angetrieben und gefordert hatten. Hin und wieder hätten die Anwesenden sich wohl gefühlt wie Galeerensklaven. Nach drei Jahren harter Arbeit sei es nun an der Zeit die Paddel selbst in die Hand zu nehmen, neue Wege zu beschreiten, sich seinen Platz im Leben zu erobern und Verantwortung zu übernehmen. „Das Leben gewinnt so an Tiefe“, betonte Peter Wöhrle und wünschte sich, dass man nicht nur das Finanzielle sehe, sondern die persönliche und private Zufriedenheit im Mittelpunkt stände.
Zum zweiten Mal wurde auch der Scheffel-Förderpreis verliehen. Anders als sein bekannter Bruder, der jedes Jahr für die besten Abiturergebnisse im Fach Deutsch vergeben wird, richtet sich der Scheffel-Förderpreis an Schüler, die ihre Sprachkenntnisse enorm verbessern konnten. Der gebürtige Syrer, Mohamad Mdalaleh, eignete sich im Rekordtempo und stundenlanger Arbeit deutsche Vokabeln sowie Grammatik an. Er gab freiwillig Aufgaben ab und arbeitete akribisch daran sich immer weiter zu verbessern. Sein Fleiß und seine Ausdauer beeindruckten sowohl seine Lehrer an der Gewerblichen Schule als auch im Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten, wo er seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik absolvierte. Mohamad Mdalaleh ging immer offen und freundlich auf andere zu, erzählte aus seiner Heimat und interessierte sich neben Gleich- und Wechselstrom auch für deutsche Geschichte und Politik. So stellte der Kriegsflüchtling auch nach dem Unterricht Fragen zur deutschen Nachkriegsgeschichte. Er wollte genau wissen, wie es einem zerbombten Land gelang wieder zu einer der führenden Industrienationen zu werden. Peter Wöhrle beglückwünschte ihn zu diesem besonderen Erfolg.
Am Ende wünschte Peter Wöhrle allen Absolventen alles Gute für ihre Zukunft.

KFZ Kompetenzzentrum an der Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

KFZ Kompetenzzentrum an der Gewerbliche Schule Bad Mergentheim

Für die Auszubildenden im Bereich Fahrzeugtechnik der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurde zur Ergänzung des fachpraktischen Unterrichts ein weiterer Diagnosetester der Marke Bosch KTS 740 inklusive Software angeschafft.


Die KFZ Innung Hohenlohe –Franken, die sich für moderne Ausbildung stark macht, beteiligte sich an den Kosten von knapp 15000€. Herr Rainer Biedermann, Innungsobermeister der Region Heilbronn-Franken wünschte allen Beteiligten lehrreiche und innovative Unterrichtsstunden mit dem neuen Diagnosegerät.
Der Tester wird als Schnittstelle zwischen Auszubildenden und Kraftfahrzeug im praktischen Unterricht eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler können in Kleingruppen individuell und somit auf ihre Bedürfnisse Systemkenntnisse, Diagnose sowie Reparaturanleitungen praxisnah erlernen.
Für die Hochvoltkompetenz wurden ein Toyota Prius Plugin Hybrid Fahrzeug und ein identischer Versuchstand gekauft, um die Auszubildenden auf dem aktuellen Stand in der Hybrid-Fahrzeug-Technik zu halten.
Herr Jochen Kühnel, selbständiger KFZ Meister und Gesellenprüfungsvorsitzender wünschte bei der Übergabe allen Beteiligten viele interessante und lehrreiche Stunden während ihre Ausbildung mit den neuen Lehrmitteln.

134 Berufsschülerinnen und Berufsschüler wurden erfolgreich ins Berufsleben entlassen

134 Berufsschülerinnen und Berufsschüler wurden erfolgreich ins Berufsleben entlassen
In den Fachbereichen Elektrotechnik und Metalltechnik standen nach 3,5 Jahren Ausbildung die Abschlussprüfungen an.

Nachdem es in den letzten Wochen für über 130 Schülerinnen und Schüler schwitzen und büffeln hieß, konnten nun die Zeugnisse verliehen werden. Die Zeugnisübergabe fand wie in jedem Jahr durch die Klassenlehrer statt, während die Preise und Belobigungen in der Aula im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreicht wurden. Schulleiter Peter Wöhrle dankte in der gemeinsamen Verabschiedung allen für ihre geleistete Arbeit und gratulierte den Prüflingen zu ihrem Erfolg.


Nach den Prüfungen stehe nun die stressige Vorweihnachtszeit ins Haus, begann der Schulleiter der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim seine Ansprache. Man habe in Kaufhäusern oder beim Onlineshopping vor allem den Preis und nicht den Wert im Auge. „Wir sehen das Augenscheinliche, aber oftmals nicht den Wert, die Mühen und Entbehrungen, die hinter dem Erfolg stehen.“ Diese Sicht gelte für viele Lebensbereiche, aber gerade auch für die Zeit der beruflichen Ausbildung, in der Wert für viele mit Zahlenwerten gleichgesetzt werde. Tatsächlich hätten sich die Absolventinnen und Absolventen aber viel mehr als Noten erarbeitet. Sie haben Kompetenzen erworben, mit denen sie das Berufsleben erfolgreich bestreiten können.
Der Schulleiter der Gewerblichen Schule betonte, die Bedeutung einer Ausbildung sei in Zeiten von Fachkräftemangel immens hoch und die Mühen der letzten Wochen wert gewesen. Ein Drittel der der Prüflinge wurde für ihre Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt wurden 43 Preise für hervorragende Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,9 und 8 Belobigungen für einen Schnitt von 2,0 bis 2,2 verliehen. Prüfungsbester wurde der Mechatroniker Lorenz Kreußer.
Peter Wöhrle erläuterte weiter, dass man sich nicht lange auf dem Erreichten ausruhen werde, da die meisten Menschen stetig neue Ziele vor Augen hätten. Er ermutigte die Anwesenden im Hier und Jetzt zu leben, aber die Auswirkungen auf die Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren. Traurig wäre, wenn man allein nach Verdienst entscheide und dabei seinen eigentlichen Marktwert, den man durch die Ausbildung erreicht habe, vergesse. Es gebe vielfältige Möglichkeiten der Weiterbildung. Auch die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim bietet hier interessante Perspektiven. So kann man in Vollzeit die Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker für Datentechnik“ und in Teilzeit zum „Meister in Metalltechnik“ erwerben. Der Abschluss der Technikerschule beinhaltet die Fachhochschulreife und berechtigt zum Studium an einer Fachhochschule bzw. als Meister auch an der Universität.
Wichtiger als die betriebswirtschaftliche Sichtweise, die den Kosten-Nutzen-Ertrag einer Ausbildung im Blick habe, sei das, was man durch die Ausbildung an Reife, Wert, Erfahrung und Persönlichkeit gewonnen habe. Der Schulleiter wünschte sich am Ende seiner Ansprache, dass die Anwesenden sich zukünftig sowohl im beruflichen als auch privaten Umfeld aktiv einbringen und überdauernde Werte schafften, die mehr als nur nüchterne Zahlen abbilden.

Maximilian Pfisterer besteht mit Traumnote 1,1; Erstmals Scheffel-Förderpreis an Sohrab Abassy Raki vergeben

Maximilian Pfisterer besteht mit Traumnote 1,1; Erstmals Scheffel-Förderpreis an Sohrab Abassy Raki vergeben

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden nach dreijähriger Ausbildung 68 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.
Die knapp 70 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen erzielten mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,4 ein gutes Ergebnis. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 10 Belobigungen und 20 Preise für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Prüfungsbester wurde der Fachinformatiker Maximilian Pfisterer, der die Traumnote 1,1 erzielte.

Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Ansprache: „Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege.“ Es gäbe vielfältige Gründe, um während der Ausbildung aufzugeben, aber die Anwesenden seien ihren Weg gegangen und die Gründe weiterzugehen hätten immer überwogen. Nach drei Jahren harter Arbeit sei es nun an der Zeit neue Wege zu beschreiten und sich seinen Platz im Leben zu erobern und Verantwortung zu übernehmen. All dies sei nicht ohne Lernen möglich. Lernen sei niemals ein Endzustand und käme täglich wieder, so Wöhrle weiter. Die Absolventinnen und Absolventen sollten sich ihrer Talente würdig erweisen und das Besondere am Tag erkennen. Ein erfülltes Leben sei nichts, das einem geschenkt werde, sondern etwas, an dem man täglich arbeiten und das man selbst in die Hand nehmen müsse.
Erstmals wurde auch der Scheffel-Förderpreis an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim verliehen. Anders als sein großer Bruder, der jedes Jahr für die besten Abiturergebnisse im Fach Deutsch vergeben wird, richtet sich der Scheffel-Förderpreis an Schüler, die ohne Deutschkenntnisse hierher kamen oder ihre Sprachkenntnisse enorm verbesserten. Der gebürtige Iraner, Sohrab Abassy Raki, eignete sich im Rekordtempo und stundenlanger Arbeit deutsche Vokabeln sowie Grammatik an. Daneben interessierte er sich auch für deutsche Geschichte und Politik und büffelte erfolgreich für seine Umschulung zum Industriemechaniker am Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten. Peter Wöhrle beglückwünschte ihn zu diesem besonderen Erfolg.

Der Schulleiter dankte den Lehrerinnen und Lehrern aber auch Ausbildungsleitern, die die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren immer wieder angetrieben und gefördert haben. Peter Wöhrle wünschte allen viel Glück und Erfolg, um die neuen Pfade und Wege erfolgreich zu gehen.

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