Berichte

Haupt- und Werkrealschule trifft Berufsschule Kooperative Berufsorientierung (KooBO)

Haupt- und Werkrealschule trifft Berufsschule Kooperative Berufsorientierung (KooBO)

Im letzten Schuljahr noch als Pilotprojekt gestartet, zählten die KooBo-Praxistage in diesem Schuljahr schon zum festen Bestandteil der Berufsorientierung in Klasse 8. An vier Tagen erhielten die Schülerinnen und Schüler der Werkrealschulen Schrozberg und Creglingen einen Einblick in die Fachräume der Gewerblichen Schule in Bad Mergentheim und damit verbunden auch an die Anforderungen in der Berufspraxis.

In den Bereichen Kfz, Sanitär, Metall, Elektrotechnik, Ernährung und Körperpflege (Friseur) wurden ihnen Ausbildungsinhalte, arbeitstypische Tätigkeiten und Arbeitsabläufe näher gebracht. Das praktische Arbeiten stand hierbei an allen vier Tagen im Vordergrund. Am fünften Tag der Woche reflektierten und präsentierten die Schülerinnen und Schüler dann an ihrer eigentlichen Schule ihre gemachten Erfahrungen in Form von Powerpoint-Präsentationen und Plakaten.
Die Praxistage sollen den Schülerinnen und Schülern einen möglichst reibungslosen Übergang in die duale Ausbildung ermöglichen, gleichzeitig erweitern und stärken sie aber auch das berufliche Profil der Haupt- und Werkrealschulen. Dabei ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler möglichst früh und realitätsnah die berufliche Welt außerhalb der Schule kennenlernen. Alle KooBO-Projekte haben die berufliche Orientierung und die Förderung der individuellen Kompetenzen zum Ziel und setzen dabei auf eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Gefördert wird das Projekt durch den ESF (Europäischer Sozialfonds) sowie der Bundesagentur für Arbeit.

Ein hervorragender Jahrgang

Ein hervorragender Jahrgang

Medizinische Fachangestellte und zahnmedizinische Fachangestellte erhalten Abschlusszeugnisse

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 25 medizinische Fachangestellte sowie 17 zahnmedizinische Fachangestellte nach dreijähriger Ausbildung in einer Feierstunde ihr Abschlusszeugnis. Untermalt wurde die Abschlussveranstaltung von den überragenden Gesangsdarbietungen der Absolventin Jennifer Gausrab.
Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, welch´ besonders hervorragender Jahrgang es dieses Jahr gewesen sei. Von insgesamt 46 Absolventinnen erhielten 26 Preise und Belobigungen, somit 60 % des Jahrgangs. Eine Abschlussklasse der medizinischen Fachangestelltinnen erreichte dabei einen Notendurchschnitt von 1,6.

Diese außerordentliche Leistung beruhe sowohl auf den Auszubildenden selbst als auch auf den Praxen und den Lehrkräften der Schule. Es wurde die große Bedeutung der medizinischen Fachangestellten als Bindeglied zwischen Arzt und Patient betont. Im Berufsalltag seien Freud und Leid oft nah beieinander, was auch besonderes Einfühlungsvermögen von den Absolventinnen verlange und eben nicht nur Fachwissen.
Als Beste des gesamten Jahrgangs wurde Frau Saskia Peters mit einem Notendurchschnitt von 1,1 von Schulleiter Wöhrle ausgezeichnet. Anschließend wünschte er den erfolgreichen Prüflingen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.
Als Vertreter der Kreisärztekammer überbrachten Herr Dr. Gerstenkorn, der die Wichtigkeit der medizinischen Fachangestellten für die gesamte Ärzteschaft besonders herausstellte, und für die Kreiszahnärzteschaft Frau Dipl. Stom Hauck Glückwünsche und wünschten allen ein erfolgreiches und glückliches Händchen in ihrem Tun.
Am Ende der Abschlussfeier bedankten sich die Klassensprecherinnen der jeweiligen Klassen bei ihren Fachlehrern. Die kleinen Geschenke wurden mit amüsanten Anekdoten aus der dreijährigen Ausbildungszeit überreicht.

Erfolgreich das Ende der Schulzeit aber nicht des Lernens erreicht

Erfolgreich das Ende der Schulzeit aber nicht des Lernens erreicht

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden nach dreijähriger Ausbildung 63 Prüflinge ins Berufsleben entlassen.

Die gut 60 Absolventinnen und Absolventen erzielten mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,6 ein beachtliches Ergebnis. Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler erhielten für ihre Leistungen eine Auszeichnung. Insgesamt wurden 18 Preise und 11 Belobigungen für gute und hervorragende Leistungen übergeben. Leistungsbeste wurden der Fachinformatiker Mattis Berlacher und der Umschüler im Fachbereich Elektronik für Betriebstechnik Tobias Zalucky, die beide mit der Traumnote 1,1 bestanden.

Der neue Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, dass nach drei Jahren harter Arbeit nun zwar das Ende der Schulzeit gekommen sei aber sicher nicht das Ende des Lernens. Die Schritte hinaus der Schule seien für die frisch Ausgebildeten mit Sicherheit schön, aber auch anstrengend und von einigen Unwägbarkeiten begleitet. Peter Wöhrle wünschte allen viel Kraft und Zuversicht für diese Umbruch- und Aufbruchphase im Leben. Er ermutigte die jungen Menschen, sich ihre Neugier an Dinge heranzugehen beizubehalten, denn Neugier sei der Motor, der einen im Leben voranbringe und einen immer wieder aufs Neue aus dem Alltagstrott reiße. Daneben solle man sich aber auch in Achtsamkeit gegenüber sich selbst und der Umwelt üben. Zwar werden manche guten Ratschläge an den Absolventinnen und Absolventen abprallen, aber es sei Teil des Lebens aus Erfahrungen zu lernen und sich zu entwickeln. Der Schulleiter dankte den Lehrerinnen und Lehrern aber auch Ausbildungsleitern, die die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren immer wieder angetrieben und gefördert haben. Peter Wöhrle wünschte allen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.

Weit mehr als nur Berufsfähigkeit vermittelt bekommen

Weit mehr als nur Berufsfähigkeit vermittelt bekommen

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim erhielten 33 junge Medizinische Fachangestellte, sowie 21 Zahnmedizinische Fachangestellte nach dreijähriger Ausbildung in einer kleinen Feierstunde ihr Abschlusszeugnis. Mit einem Gesamtschnitt von 2,3 erreichten sie ein hervorragendes Ergebnis.

Kathrin Martin wurde für einen Gesamtschnitt von 1,3 als Prüfungsbeste ausgezeichnet.

Schulleiter Peter Wöhrle betonte in seiner Laudatio, die Absolventinnen sowie ein Absolvent hätte rein formal „eine Berufsfähigkeit vermittelt bekommen, die Fachkompetenz mit allgemeinen Fähigkeiten humaner und sozialer Art verbindet“. Die jungen Absolventinnen und der Absolvent sollten ihren Beruf nicht nur als Sekretärinnendienst verstehen, sondern als wichtige Gelenkstelle zwischen Arzt und Patienten. Ihre Arbeit sei auch mehr als nur Elektroden aufzukleben oder den Bohrer abzusaugen.

So seien es nicht die Ärzte, sondern die Arzt- bzw. Zahnarzthelferinnen, die man in einer Praxis zuerst zu Gesicht bekommt. Sie stellen die Weichen und tragen maßgeblich mit dafür Sorge, dass der Patient ein positives Gefühl erhalte und die Praxis nicht allein als medizinischen Verkaufsladen ansehe. Für vielen Patienten bedeute ein Zahnarztbesuch Horror. Andere werden bim betreten einer Praxis von existenziellen Ängsten begleitet, weil Krankheiten das Leben jederzeit grundlegend verändern können. Die Begleitung durch kompetente medizinische bzw. zahnmedizinische Fachangestellte sei hier unabdingbar. Peter Wöhrle betonte, an erster Stelle müsse immer der Mensch stehen, der sich durchaus über ein kleines Gespräch freue. Er selbst freute sich über die hervorragenden Ergebnisse und dankte den Fachlehrerinnen und Praxen für ihren Anteil am Erfolg. Anschließend wünschte er den erfolgreichen Prüflingen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Als Vertreter der Kreisärztekammer überbrachte Dr. Sebastian Gerstenkorn und für die Kreiszahnärzteschaft Dr. Angela Scupin Glückwünsche und wünschten allen ein erfolgreiches und glückliches Händchen in ihrem Tun.

38 Medizinische – bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen künftig Ärzte bei ihrer Arbeit

38 Medizinische – bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte unterstützen künftig Ärzte bei ihrer Arbeit

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim wurden in einer kleinen Feierstunde 26 Medizinische – und 12 Zahnmedizinische Fachangestellte ins Berufsleben entlassen und unterstützen zukünftig Ärzte beziehungsweise Zahnärzte bei ihrer wichtigen Arbeit. Die Absolventen erzielten mit 2,3 in beiden Ausbildungsbereichen einen überaus beachtlichen Gesamtschnitt. Prüfungsbester wurde Christian Baier. Er bestand mit der Traumnote 1,1. Knapp die Hälfte der Prüflinge erhielt für ihre Leistungen eine Auszeichnung. 4 Schüler erhielten für sehr gute Leistungen bis zu einem Schnitt von 1,7 einen Preis und 14 weitere für einen Schnitt zwischen 1,8-2,2 eine Belobigung.

Hocherfreut zeigte sich auch Schulleiterin Edeltraud Smolka über die Prüfungsergebnisse an ihrer Schule. Dies zeige, die Absolventen hätten weit mehr getan als erwartet. Sie zitierte Franz von Assisi: „Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und dann schaffst du das Unmögliche.“ Vielleicht haben einige zu Beginn ihrer Ausbildung auch gedacht, von der Schule hätten sie genug und Berufsschule hieße eher „notwendiges Übel“, allerdings zeigten die hervorragenden Ergebnisse, dass man mindestens sein Mögliches und noch mehr geleistet habe. Dass das scheinbar Unmögliche möglich wurde, hätten die Absolventen sowohl ihren Leistungen aber auch ihren ausbildenden Praxen und Lehrern zu verdanken.

Der Vorsitzende der Kreiszahnärzteschaft Dr. Ruhnkehob in seiner Ansprache vor allem die Notwendigkeit qualifizierter Mitarbeiter als Assistentinnen heraus. „Eine hohe Motivation ist nötig, um den Beruf zu erfüllen“, so Dr. Ruhnke. Darüber hinaus verwies er auf die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, die den Absolventen offen ständen. Er bedankte sich bei allen für ihr Engagement und lobte sie für ihre Leistungen. Für ihre Zukunft wünschte er ihnen viel Erfolg und Freude bei ihrer Arbeit.

Dr. Gerstenkorn von der Kreisärzteschaft betonte in seiner Laudatio ebenfalls wie wichtig Motivation und Freude seien. In einem Beruf, in dem man nah am Menschen ist, spüren andere genau, wem seine Arbeit Spaß macht. Besonders betonte er, dass die Freude an diesem Beruf weitergegeben werden sollte, damit der „Arzthelferinnen-Nachwuchs“ zukünftig gesichert ist. 

Im Anschluss bedankten sich die frisch Ausgebildeten bei ihren Lehrern und ließen drei schöne und aufregende Jahre Revue passieren.

Seite 1 von 3